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Spargel als Heilpflanze und in der Medizin

Vom Spargel als Allheilmittel in der Geschichte

Spargel werden und wurden viele gute Eigenschaften im medizinischen Sinne zugesprochen. Von blutreinigender und harntreibender Wirkung ist in den historischen Kräuterbüchern oft zu lesen. Gepriesen werden der gepresste Saft oder der Spargel selbst oder die Spargelwurzel als Heilmedium. Selbst die getrocknete Spargelwurzel wurde in der Volksmedizin verwendet.

Spargel in der Medizin als Heilpflanze Hippokrates erwähnte erstmals den Spargel als Heilpflanze um 460 v. Chr. Und damit beginnt der Aufstieg des Allheilmittels gegen Steinleiden aller Art, Herzklopfen, Husten mit blutigem Auswurf, Rhematismus, Gicht, Milz- und Leberleiden. Spargel sollte helfen, die männliche Potenz zu steigern - zu anderen Zeiten dagegen galt er Empfängnisverhütend bwz. -schwächend. Hieronymus Bock sagte dem Spargel, sofern er ständig gegessen wurde, eine Schwächung der "gebärenden Natur" nach. Dass er eine heilende Wirkung hat, wird schon an der wissenschaftlichen Bezeichnung klar. "Asparagus officinalis" - die Art (species) officinalis bezeichnet Pflanzen mit einer arzneilichen Wirkung. Und das ist auch heute noch gängige Meinung - nur die Zahl der leiden, gegen die er helfen soll, hat sich auf die reduziert, bei denen der Einsatz von Spargel wirklich Wirkung zeigt.

So wird Spargel eine heilungs-unterstützende Wirkung bei Nieren- und Blasenerkrankungen, Rheumatismus, Milzkrankheiten sowie Harnbeschwerden bescheinigt. Asparagus wird als Diuretikum gegen Hydrops (auch kardialen), Blasen- und Nierenleiden (Retentio urinae, Cystitis, Blasengrieß, Blasen- und Nierensteine), Arthritis urica und Rheuma verordnet.

Aber heute ist Spargel mehr eine Delikatesse und ein Gemüse als eine Heilpflanze.

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