Spargel Kochwasser sollte Zucker, Salz und Zitrone enthalten.

Gibt man Salz oder Zucker ins Spargelwasser? Und wofür ist die Zitrone?

Den Spargel kocht man klassisch mit einer Prise Zucker, einer Prise Salz und einem Spritzer Zitronensaft. Aber warum? Tja, eigentlich könntem an sagen, weil es in jedem Kochbuch steht. Doch was hat man sich dabei gedacht?

Zucker gibt man dann ins Spargel Kochwasser, wenn man befürchten muss, dass der Spargel bitter schmeckt – das war früher häufiger der Fall. Der heutige, frische, deutsche Spargel enthält aber inzwischen kaum noch Bitterstoffe. Die Sorten sind so gezüchtet, dass die Bitterstoffe kaum noch vorhanden sind. Also ist es nicht mehr unbedingt notwendig, Zucker ins Sparkochwasser zu geben.

Eigentlich reicht es, das Kochwasser zu salzen. Salz unterstreicht den Geschmack – und wieviel Salz man zu gibt, ist wirklich Geschmackssache. Aus gesundheitlichen Gründen sollte man mit Salz eher sparsam umgehen. Unser Tipp: Geben Sie statt Salz eine Prise Gemüsebrühe ins Kochwasser, z.B. von „Lebe Gesund-Würzfee“, die frei von „Natriumglutamat“, „Hefeextrakt“ oder „Würze“ ist. Wenn Sie andere Fertig-Brühwürfel nehmen, achten Sie auf den Salzanteil.

Auf jeden Fall gehört ins Spargelwasser ein Schuss Zitronensaft, wenn man weißen Spargel zubereitet. Das bringt die schöne weiße Farbe deutlicher hervor und hellt den Spargel auf. Beim Kochen von Grünspargel ist dies nicht notwendig. Grünspargel sollten Sie nach dem Kochen in Eiswasser blanchieren (wenn Sie ihn für Salate etc verwenden möchten). Denn dann behält er seine herrlich grüne Farbe.

Hier finden Sie das Rezept, wie man Spargel ganz klassisch zubereitet.